Im März stehen im Kanton Zürich weitere Impfdosen zur Verfügung
Das Spital Affoltern hat ein weiteres Kontingent an Impfstoff für das Gesundheitspersonal, den Rettungsdienst sowie Risikopatienten zugeteilt bekommen. Somit können im Spital Affoltern ab 8. März weitere Personen gemäss den Vorgaben des BAG und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) geimpft werden. Die gemäss Priorität des BAG/EKIF zu impfenden Mitarbeitenden, welche ihr Interesse an einer Impfung angemeldet haben, werden kontaktiert, um einen Impftermin zu vereinbaren. Die Personalimpfungen werden mit Comirnaty®, dem mRNA-Impfstoff von Pfizer/BioNTech durchgeführt werden.
Wie ist die Wirksamkeit?
Die aktuell zur Verfügung stehenden Impfstoffe sind sogenannte mRNA- Impfstoffe, hergestellt von den Firmen Pfizer/BioNTech sowie Moderna. Die mRNA-Impfstoffe bieten gemäss den Phase-III-Studien einen sehr hohen Schutz vor Covid-19-Erkrankungen von ca. 94 % und ebenfalls vor schweren Verläufen. Auch bei älteren Personen konnte ein sehr guter Schutz gezeigt werden. Erste veröffentlichte Resultate aus der Impfkampagne in Israel bestätigen diese Studienergebnisse.
Wie lange ist die Dauer des Impfschutzes?
Swissmedic hat im Moment die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna zugelassen. Gemäss den vom Schweizerischen Heilmittelinstitut ausgewerteten Daten liegt der Impfschutz sieben Tage nach der zweiten Impfung bei über 90 Prozent. Es ist noch nicht möglich, die Dauer des Schutzes durch diese Impfstoffe vorauszusagen. Tatsächlich ist es möglich, dass die Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen über Jahre hinweg sehr hoch bleibt (95%) – nach drei bis vier Monaten abnimmt und sich dann stabilisiert – oder kontinuierlich abnimmt. So kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass periodische Auffrisch-Impfungen für Risikopersonen notwendig sein werden.
Wie ist die Verträglichkeit der Impfung und wem melde ich allfällige Nebenwirkungen?
Gemäss den Ergebnissen der Phase-III-Studien sind die Impfstoffe gut verträglich. Die am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen sind Lokalreaktionen, wie sie auch bei anderen Impfungen vorkommen können. Schmerzen an der Einstichstelle (> 80 %), Müdigkeit (> 60 %) und Kopfschmerzen (> 50 %) gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen. Ebenfalls können Muskel- und Gelenkschmerzen (20–60 %) sowie Fieber und Schwellung an der Einstichstelle (ungefähr 10 %) vorkommen. Diese Reaktionen sind meist mild bis moderat und von kurzer Dauer. Ältere Personen zeigten weniger Nebenwirkungen. In sehr seltenen Fällen kam es zu anaphylaktischen (schwere allergischen) Reaktionen. 81 Prozent der betroffenen Personen hatten bereits dokumentierte allergische Reaktionen.
Um die Sicherheit der Impfstoffe laufend zu überwachen, müssen schwerwiegende und unerwartete Nebenwirkungen bei Swissmedic gemeldet werden. Für uns im Spital Affoltern ist Dr. Sanija Berisha für die Nebenwirkungsmeldung an Swissmedic verantwortlich. Deshalb sollen mögliche Impfnebenwirkungen direkt Dr. Berisha (2777) oder per Mail an covid-impfung@spitalaffoltern.ch gemeldet werden. Dr. Berisha wird mit den betroffenen Personen Kontakt aufnehmen und die notwendigen Fragen klären.
Wo finde ich weitere Informationen zur Impfung?
Weitere Informationen zur Impfung sind im Intranet unter Fragen & Antworten zur Impfung zu finden oder auf der Website des BAG https://bag-coronavirus.ch/